Projekttage der St. Walburga-Realschule, Meschede

Logo der St. Walburga-Realschule, MeschedeIm Rahmen der Projekttage der St. Walburga Realschule Meschede beschäftigten sich 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 mit dem Thema “Höhlen”. Im Mittelpunkt der Betrachtung: Die Bilsteinhöhlen. Von Meschede aus sind die Bilsteinhöhlen recht einfach zu erreichen, deshalb fiel die Auswahl einer geeigneten ´Anschauungshöhle´ nicht schwer.

Unten finden Sie eine kleine Auswahl von Photos, die während der Projekttage entstanden sind.

 

Ablauf der Projekttage

Tag
Aktivität
Donnerstag, 28. Juni ´Theorie-Tag´ in der Schule
- Literaturschau zum Thema “Höhlen”
- Höhlen und Höhlenbildung
- Ur- und frühgeschichtliche Bedeutung
- Dias aus den Bilsteinhöhlen
Freitag, 29. Juni Tag im Bilsteintal
- Geländeerkundung auf eigene Faust
- Höhlenführung
- ausführliche Begehung des Höhlenumfeldes
Montag, 2 Juli Thema “Wasser und Höhle”
- Kurze theoretische Einführung
- Wanderung zum Wasserwerk
- Führung im Wasserwerk
- Erkundung der Karstlandschaft rund um die Fuchshöhlen
- Rückmarsch zur Bilsteinhöhle und Mittagessen
- Zusammenfassung / Reflexion

Kurzberichte der ProjektteilnehmerInnen:

1. Tag:

Am ersten Tag haben wir in der Schule Informationen über Höhlen in Büchern gesucht. Dabei wurden unsere theoretischen Fragen beantwortet.
Danach zeigte uns unser Projektleiter Hr. Enste Dias über die Bilsteinhöhle in Warstein. Darunter waren auch Bilder von den für die Öffentlichkeit unzugänglichen Nebenhöhlen. Er erklärte uns, wie Tropfsteine und Tropfsteinhöhlen entstehen. Das Wichtigste für die Höhlenentstehung sind Wasser und Kalkstein. Spuren von Auswaschungen konnte man auf den Dias erkennen.
Dieses war die Vorbereitung für unsere Höhlenbegehung am folgenden Tag,

2. Tag

Am Freitagmorgen trafen sich dann alle Schüler auf dem Parkplatz des Wildparks. Während Herr Enste die Gruppe an der Jugendherberge erwartete, trudelte diese innerhalb einer halben Stunde am falschen Ort ein. [Schließlich haben wir uns aber doch alle noch gefunden...] Als nächstes bekamen sie die Aufgabe, bestimmte Hinweise auf die Entstehung der Höhle auf einer Karte zu finden. Später führte Herr Enste mit großer Begeisterung seine Schützlinge durch die Tropfsteinhöhle.
Zum Schluss zeigte er den Schülern die Landschaft mit ihren Dolinen und ihren Aswaschungen.

3. Tag

Was hat das Wasserwerk mit Höhlen zu tun?

Das Wasserwerk bezieht sein Wasser aus dem Kalkstein, woraus auch die Höhlen entstanden sind. Im Wasserwerk hat man [Es war der Leiter des Wasserwerks, Herr Grewe; nochmals ganz herzlichen Dank!] und erklärt, dass es “hartes und weiches” Wasser gibt. Hartes Wasser enthält viele Mineralien und weiches Wasser ist der Niederschlag, der wenig Mineralien enthält.

Am Projekt “Höhlen” nahmen teil:

Hier nun eine kleine Auswahl von Photos, die im Verlauf der Projekttage entstanden sind.

SchuelerInnen an der Bilstein-Schachthoehle

Auf der großen Geländeerkundung wurde auch der Eingangsschacht der Bilstein-Schachthöhle betrachtet.

Im Warsteiner Wasserwerk

Besuch im Wasserwerk. Wasserwerksleiter Grewe gab eine Einführung ins Thema.

Abstieg zur Quellfassung

Abstieg in die Quellfassung. Aus dieser Quelle wird die ganze Stadt Warstein mit Trinkwasser versorgt.

Berichteschreiben

Hier entsteht gerade ein Kurzbericht über die Projekttage.

Abschlussgrillerei

Zum Abschluß der Projekttage gab es noch gemeinsames Grillen.

Homepage der Bilsteinhoehle, Warstein Verschiedenes rund um die Bilsteinhoehlen Projekttage der St. Walburga-Realschule, Meschede 725 Jahre Stadt Warstein? Nein...