Initiativkreis Bilsteintal - Grünes Licht!
Wie soll es weitergehen im Bilsteintal? Diese Frage bewegt seit dem Sommer 2010 den "Initiativkreis Bilsteintal", einen bisher lockeren Zusammenschluss verschiedener interessierter Leute, die sich vorgenommen haben, im Bilsteintal wirklich etwas zum Positiven zu verändern.
Logo des Initiativkreises Bilsteintal
Erstes Treffen am 23. August 2010:
"Zukunftswerkstatt" des Initiativkreises |
Im Sommer gab es ein erstes Treffen, seitdem ist schon viel erreicht worden. Ansatzpunkt des Initiativkreises war die Rettung der Alten Jugendherberge. Es erschien wenig sinnvoll, neben den bisherigen Akteuren im Tal nun einen weiteren zu installieren, sich also in eine ungünstige Wettbewerbs-Situation zu manövrieren. Statt dessen wurde von Anfang an das Modell des "Angebots aus einer Hand" favorisiert: Bilsteinhöhle, Wildpark und Jugendherberge sollten in eine Hand genommen werden, in die Hand eines gemeinnützigen Trägervereins.
Es hat interne Besprechungen gegeben, im Initiativkreis, mit Vertretern der Stadtverwaltung, Führungen und Vor-Ort-Termine, auch öffentliche Veranstaltungen (eine Zukunftswerkstatt und einen Erkundungsspaziergang) - der Initiativkreis war und ist stets offen, für neue Leute und neue Ideen. Schließlich wurden alle Überlegungen in einen ersten Konzept-Entwurf zusammengetragen. Aus diesem wurde ein Kurz-Konzept entwickelt. Mit diesem Kurz-Konzept sollte nun die Öffentlichkeit der Politik gesucht werden. Denn sowohl der Initiativkreis als auch die Stadtverwaltung standen vor einem Problem: Wie sollte es weitergehen? Mit welcher Legitimation agiert dieser Kreis überhaupt? Es wurde klar: Zu diesem Zeitpunkt ist ein Votum der Politik nötig, ob man sich eine Zukunft im Bilsteintal unter der Führung eines gemeinnützigen Trägervereins vorstellen kann, der aus dem Initiativkreis hervorgehen soll.
So gab es Besprechungen mit der Ausschußvorsitzenden des zuständigen Ausschusses für Kultur und Touristik (Elke Ibing), die sich für die kurzfristige Aufnahme des Tagesordnungspunktes einsetzte, mit Bürgermeister und Kämmerer, schließlich eine Vorstellungsrunde in den Fraktionen von BG, CDU und SPD. Die Initiativkreis-Mitglieder waren über die breite Zustimmung selbst überrascht. Sie zeigte vor allem eines: Die Politik ist es nach über zehn Jahren leid, es soll sich endlich etwas tun im Bilsteintal.
Das gleiche Bild zeigte sich auch am Mittwoch, dem 19. Januar 2011, im Kulturausschuss: Einhellige Zustimmung aus der Politik aus allen Fraktionen und die klare Aufforderung, weiter in diese Richtung zu gehen, Verhandlungen mit der Stadtverwaltung über eine Übernahme zu führen. Dass es noch ein weiter Weg sein wird, das ist allen Beteiligten klar, denn ein solcher Vertrag ist alles andere als alltägliches Geschäft. Zahlreiche Details sind zu regeln und zu klären. Aber bei gutem Willen aller Beteiligten, müsste es eigentlich in absehbarer Zeit möglich sein, die offenen Fragen zu klären. Ideen gibt es genug, Engagement und guten Willen - es wird Zeit, diese in konkrete Taten für eine gute Zukunft im Bilsteintal umzusetzen.
Stefan Enste
Januar 2011
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